Fu Manchu – The Return of Tomorrow

Wenn eine Band alt und älter wird, hat das den Vorteil, dass alle Welt ins Staunen gerät, wenn sie hört, dass die Band noch existiert. Und wenn sich herausstellt, dass die Band neben Live- und Best-of-Alben nach wie vor passable Platten mit neuem Material produziert, geht ein anerkennendes Nicken durch jede Runde. Kontinuität verdient Respekt. Wenn eine Band 37 Jahre besteht, kann das jedoch den Nachteil haben, dass sie auch klingt wie vor 37 Jahren. Ungefähr so verhält es sich mit der kalifornischen Stoner-Gruppe Fu Manchu. Es ist einerseits wirklich erstaunlich, wie kräftig das Quartett bis heute zulangt. In diesen Tagen ist ihr 13. Studioalbum erschienen. Es zeichnet sich durch denselben schmutzigen Knatterbass-Hopp-Hopp-Bang-Bang-Fuzz aus, der schon die früheren Sachen bekannt und beliebt gemacht hat. Das Headbang-Potenzial bleibt hoch. Es ist andererseits ein bisschen schade, dass sich die vier Männer in all der Zeit nicht einmal kleine Neuerungen haben einfallen lassen. Kontinuität macht bisweilen halt auch müde. cmd.

Cargo

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