Mark Stewart – The Fateful Symmetry

Vor etwas mehr als einem Jahr ist der legendäre britische Soundmeister, Musiker, Produzent und Popvisionär Mark Stewart im Alter von 62 Jahren gestorben. Sein achtes Album unter dem eigenen Namen wurde noch kurz vor seinem Tod fertiggestellt und wird nun posthum veröffentlicht. Schon mit seiner frühen Formation, der immens einflussreichen The Pop Group, schrieb Stewart Popgeschichte. Die nun vorliegenden neun Songs zeigen Mark Stewart noch mal als interessanten Sänger und immer noch im Spannungsfeld zwischen Pop und Experiment agierenden Songwriter. Der Opener «Memory Girl» klingt wie ein gut gealterter Post-Punk-Song der 80er (hier hat Martin «Youth» Glover von Killing Joke mitgearbeitet), während beim chansonesken «Neon Girl» mit Gina Birch eine der Gründerinnen der frühen Frauenpunkband The Raincaots mitwirkt. «This Is the Rain» und das schöne Schlusstück «A Long Road» sind Balladen, während das drängende «Blank Rock» zwischen Psychedelic und Krautrock mäandert. Und dann ist da eben immer wieder diese Stimme eines Frontmanns, den u.a. Nick Cave in den höchsten Tönen lobte. Starke Platte. tb.

Mute/PIAS

Youtube: https://youtu.be/R2JYVCAXKzA?feature=shared

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.