Spookyman – The Spookalicious Space Sound of Spookyman & -his Acousmatic Orchestra

Spookyman. Ein dubioser Tüftler aus Rom, der eigene Instrumente baut und damit mysteriöse Klangwelten schafft, die als Soundtracks für vergessene Filme der Fünfziger- und Sechzigerjahre taugen könnten. «The Spookalicious Space Sound of Spookyman & His Acousmatic Orchestra» lautet der Titel des Albums, und dieses Orchester deckt so gut wie alle Genres des B- und Z-Films ab. «The Ghost’s Lullaby» klingt mit seinen dumpfen Dschungeldrums, schummrigen Bläsern und der quäkenden Klarinette wie ein Stück Exotica-Jazz aus einem postkolonialen Exploitation-Film, während Spookyman auf «Blood Sweat and Tears» dem Rockabilly huldigt wie weiland der grosse Tav Falco. Bei «Space Cowboy» kombiniert er eine twangende Surfgitarre mit einem Protodiscosequencergroove. «Twelve Years» wartet mit dem Breitwandsound einer Schmalspurbigband auf, «Exotic Mirage» klingt wie ein Zwischenruf von Les Baxter aus dem Jenseits, «The Bridge of Sighs» walzert sehnsüchtig und trauert gebrochenen Versprechen nach, während «Where Lights Were Low» holpert und rumpelt wie ein Stück Vintage-Ska. So klingt dieser Wurf, immer überraschend, immer verwunderlich, immer vergnüglich. cg

Voodoo Rhythm

Youtube: https://youtu.be/tGvt84qR-70?si=va-UkW4-fvfXm9Ed

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